Pet-Talks: Katze – der Ratgeber-Podcast von DeineTierwelt

Mit diesen 5 Tricks animierst Du Deine Katze zum Trinken

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Viele Katzenbesitzer kennen das Problem: Der Stubentiger trinkt zu wenig. Doch auch für unsere Tiere ist ausreichend Flüssigkeit natürlich wichtig, um fit und gesund zu bleiben. Was also tun, wenn die Mieze zu wenig trinkt? Wir geben Dir ein paar Tipps, wie Du trinkfaule Katzen zum Trinken animieren kannst.

Zuerst stellt sich hier natürlich die Frage, wie viel eine Katze am Tag überhaupt trinken sollte. Pro Tag braucht eine Katze etwa 50 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Katzen, die Nassfutter fressen, nehmen den größten Teil an Flüssigkeit über ihr Futter auf.

Schließlich stammt sie von Wüstenbewohnern ab, denen meistens wenig Flüssigkeit zur Verfügung stand. Anders sieht es hier mit Katzen aus, die Trockenfutter fressen. Hier muss darauf geachtet werden, dass das Tier ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Das kannst Du beispielsweise kontrollieren, indem Du das Wasser mit einem Messbecher abmisst und so überprüfst, wie viel Dein Liebling pro Tag trinkt.

Warum trinkt meine Katze nicht?

Trinkt Deine Katze deutlich zu wenig, kann dies verschiedene Gründe haben. Vielleicht gefällt ihr der Platz des Napfes nicht, das Wasser wirkt nicht schmackhaft auf sie oder Deine Samtpfote ist im schlimmsten Fall tatsächlich krank. Stellst Du fest, dass Deine Katze zu wenig Flüssigkeit aufnimmt, solltest Du zunächst einen Tierarzt aufsuchen, um die Gesundheit der Katze durchchecken zu lassen. Dies gilt auch, wenn Dein Liebling dauerhaft zu viel Wasser zu sich nimmt.

Was passiert, wenn meine Katze zu wenig trinkt?

Wie bei uns Menschen auch, kann eine Dehydrierung zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. So kann die Niere stark beschädigt werden und sich Harnstein oder Harngrieß bilden. Folge kann außerdem eine schwere Niereninsuffizienz sein.

Wie bereits erwähnt, bevorzugen einige Katzen abgestandenes Wasser, anstatt frisches aus dem Wasserhahn. Möchte Deine Katze also partout nicht trinken, versuche es doch zum Beispiel einmal mit Regenwasser. Zum Teil befindet sich für einige Samtpfoten auch zu viel Kalk oder Chlor im Wasser aus der Leitung. Hier kannst Du versuchen, das Wasser zu filtern oder abzukochen.

Der richtige Napf

Der Napf sollte keinesfalls zu hoch oder zu eng sein – lieber breit und flach, damit Deine Katze problemlos mit ihren Schnurrhaaren das Wasser aufschlecken kann. Manchmal haben Katzenrassen mit kurzer Nase wie Perser oder Exotic Shorthair Probleme mit tiefen Näpfen. Oft hilft ein flacher Napf, der für die Katze besser zugänglich ist.

Vielleicht hilft ein Trinkbrunnen

Einige Katzen trinken lieber fließendes Wasser. Hier kann ein Trinkbrunnen nützlich sein. Dafür solltest Du aber auf spezielle Katzentrinkbrunnen zurückgreifen. Achte darauf, dass der Trinkbrunnen fest und sicher steht. Platziere ihn am besten auf einer wasser- und rutschfesten Unterlage, damit alles stabil ist und rumspritzendes Wasser aufgefangen wird.

Achte darauf, dass die im Brunnen befindliche Pumpe immer mit Wasser bedeckt wird. Sie kann beschädigt werden, wenn sie Luft zieht. Ebenso wie ein Wassernapf muss auch der Brunnen regelmäßig gereinigt werden. Hier reicht meistens heißes Wasser und ein Schwamm. Schaue Dir aber auf jeden Fall die beiliegende Anleitung an.

Wasser untermischen

Auch wenn in Nassfutter bereits viel Flüssigkeit enthalten ist, kannst Du zusätzlich etwas Wasser untermischen. Trockenfutter kann ebenfalls angefeuchtet werden, um die Katze so dazu zu bringen, mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Auch ein kleiner Schuss Thunfischwasser im Wassernapf kann Wunder wirken. Aber Achtung: Dies kann auch dazu verleiten, dass die Katze in kurzer Zeit zu viel Wasser trinkt. Achtet hier auf die richtige Menge.

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